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Parkplatzsuche ohne Stress

Allein in der EU fehlen 400.000 sichere Lkw-Stellplätze. Die Profis von Bosch Secure Truck Parking wollen die Lage entschärfen.

Es gibt viel zu wenig Stellplätze für Brummis. Riskant parkende Lkw, Frachtdiebstahl sowie erhöhter CO2-Ausstoß durch den Suchverkehr sind die negativen Folgen. Hinzu kommt der Druck auf die Berufskraftfahrer, ihre Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten. Um die Herausforderungen anzugehen, schmieden Bosch Secure Truck Parking und Travis Road Services eine Allianz gegen den Lkw-Parkplatzmangel und stellen für Speditionen in Europa nun das größte Angebot an buchbaren Lkw- Stellplätzen zur Verfügung. Dr. Jan- Philipp Weers, Leiter von Bosch Secure Truck Parking: „Ab 2023 können Nutzer an rund 400 Standortenin 14 europäischen Ländern auf rund 15.000 Parkplätze zugreifen, dies auch in Ländern wie den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Frankreich und Polen.“

Papierlos abrechnen. Dennis van Veggel, CEO von Travis Road Services. „Neben den hohen Sicherheitsstandards, die die meisten der 100 Bosch-Standorte erfüllen, gibt es eine gute Standortabdeckung durch die rund 300 Parkplätze von Travis Road Services.“ Die Portale vermitteln Speditionen Parkplätze auf unterschiedlichen Flächen, etwa auf Rastplätzen, Firmengeländen oder Speditionsflächen. Da mit diesem Ansatz der PlattformenStandorte und neue Parkplätze flexibel angebunden werden können, verspricht dies ein schnelles Wachstum der Stellplatzzahl. Für bestehende Kunden der Plattformen ändert sich die Reichweite des Angebots: Speditionen können über die gewohnte Plattform alle Parkplätze stressfrei buchen – die Abrechnung erfolgt papierlos.

Individuelle Angebote bleiben. Unabhängig von der Kooperation werden Bosch und Travis ihre individuellen Angebote auf den jeweiligen Portalen fortsetzen. Bosch Secure Truck Parking berät über die Plattform hinaus zu ganzheitlichen Lösungen für die Transportund Logistikbranche und unterstützt Speditionen bei der strukturierten Umsetzung von Sicherheits- und Servicelösungen. Je nach Anforderung erfüllt Bosch europäische Sicherheitszertifikate wie die Zertifizierungen der Transported Asset Protection Association (TAPA) oder die von der Europäischen Kommission entwickelten EU Parking Standards. Dies ist wichtig, denn der Schaden aufgrund von Frachtdiebstahl wird in der EU auf 8,2 Mrd. Euro geschätzt. Travis wiederum bietet die kombinierte Buchung von Reinigungs- und Reparaturdienstleistungen an.

 

BU: Audun Wickstrand Iversen

Zukunft gehört den Autonomen

Über Robotaxis wird in den kommenden Jahren viel gesprochen werden. Das sagt Audun Wickstrand Iversen, Portfolio-Manager bei dem Vermögensverwalter DNB Asset Management.

Im Ökosystem der autonomen Fahrzeuge befinden sich Unternehmen, die Software entwickeln, die Hardware-Komponenten herstellen, reine Automobilhersteller und Unternehmen, die den Mobility-as-a- Service anbieten. Letztere sind Robotaxi-Unternehmen wie Cruise, Waymo oder Zoox. Robotaxis sind über Apps buchbar, stehen binnen zehn Minuten vor der Tür und niemand außer den Gästen sitzt im Auto.

Anzeichen für Kostenwende.Der Marktausblick für Robotaxis blieb bis dato enttäuschend, vor allem aufgrund mangelnder Kosteneffizienz und regulatorischer Herausforderungen. Bei dem Geschäftsmodell geht es darum, die Rentabilität zu steigern. Der Kostenaspekt der Produktion des Fahrzeugs ist entscheidend. Wir sehen Anzeichen für einen Kostenwendepunkt für autonomes Fahren nach Jahren sinkender sensorbezogener Kosten. Die Großbank Credit Suisse schätzt, dass die Kosten in den nächsten fünf Jahren um 42 Prozent sinken, wobei die Kosten für Elektrofahrzeuge und Sensoren entscheidend sind. Laut dem Tech-Beratungsunternehmen Yole beträgt die Aufschlüsselung der Hardware-Kosten für ein autonomes Fahrzeug etwa 60 Prozent Fahrzeug, 25 Prozent dreidimensionales Laserscanning (LiDAR), 11 Prozent AIChip und der Rest GPS und Radar. Warum ist autonomes Fahren teuer? Die LiDAR-Technik ist komplex und erfordert eine präzise Anpassung jedes Lasers an den Detektoren. Dennoch sehen wir rückl.ufige Kosten, dank der Experimente der Unternehmen mit neuen Methoden wie dem Einsatz kleiner Spiegel zur Steuerung eines Laserstrahls in einem Scanmuster.

Flotte wächst exponentiell.Nach Jahren des Testens hat der Robotaxi-Sektor in 2021 begonnen, mit einer exponentiell wachsenden Automobilflotte in die Kommerzialisierung überzugehen. Dies ist den schnell sinkenden Hardware-Kosten, besseren Algorithmen, besserer Infrastruktur und der Lockerung der Vorschriften zu verdanken. China und USA liegen vorne. In China sind Baidu und AutoX die großen Player. In den USA gibt es Tesla, Cruise (GM) und Waymo. Es gibt viele Anzeichen, dass wir nahe am Wendepunkt für selbstfahrende Autos und Robotaxis sind.

China als Wachstumsmarkt.China zeichnet sich als guter Markt für die Umsetzung aus. Beim Übergang von der traditionellen Fertigung zu einer technologiegetriebenen Wirtschaft hat China große Investitionen in strategische Branchen wie 5G und Künstliche Intelligenz getätigt. Die Behörden in China unterstützen nun die Entwicklung autonomer Autos und setzen sich das Ziel, bis 2030 eine Durchdringung der Autonomie der Stufe 4 um 20 Prozent zu erreichen. Mit der rasanten Entwicklung von Soft- und Hardware ermöglicht dies dem Robotaxi-Markt ein großes Wachstum in China.

Zukunft gehört den Autonomen

Über Robotaxis wird in den kommenden Jahren viel gesprochen werden. Das sagt Audun Wickstrand Iversen, Portfolio-Manager bei dem Vermögensverwalter DNB Asset Management.

Im Ökosystem der autonomen Fahrzeuge befinden sich Unternehmen, die Software entwickeln, die Hardware-Komponenten herstellen, reine Automobilhersteller und Unternehmen, die den Mobility-as-a- Service anbieten. Letztere sind Robotaxi-Unternehmen wie Cruise, Waymo oder Zoox. Robotaxis sind über Apps buchbar, stehen binnen zehn Minuten vor der Tür und niemand außer den Gästen sitzt im Auto.

Anzeichen für Kostenwende.Der Marktausblick für Robotaxis blieb bis dato enttäuschend, vor allem aufgrund mangelnder Kosteneffizienz und regulatorischer Herausforderungen. Bei dem Geschäftsmodell geht es darum, die Rentabilität zu steigern. Der Kostenaspekt der Produktion des Fahrzeugs ist entscheidend. Wir sehen Anzeichen für einen Kostenwendepunkt für autonomes Fahren nach Jahren sinkender sensorbezogener Kosten. Die Großbank Credit Suisse schätzt, dass die Kosten in den nächsten fünf Jahren um 42 Prozent sinken, wobei die Kosten für Elektrofahrzeuge und Sensoren entscheidend sind. Laut dem Tech-Beratungsunternehmen Yole beträgt die Aufschlüsselung der Hardware-Kosten für ein autonomes Fahrzeug etwa 60 Prozent Fahrzeug, 25 Prozent dreidimensionales Laserscanning (LiDAR), 11 Prozent AIChip und der Rest GPS und Radar. Warum ist autonomes Fahren teuer? Die LiDAR-Technik ist komplex und erfordert eine präzise Anpassung jedes Lasers an den Detektoren. Dennoch sehen wir rückl.ufige Kosten, dank der Experimente der Unternehmen mit neuen Methoden wie dem Einsatz kleiner Spiegel zur Steuerung eines Laserstrahls in einem Scanmuster.

Flotte wächst exponentiell.Nach Jahren des Testens hat der Robotaxi-Sektor in 2021 begonnen, mit einer exponentiell wachsenden Automobilflotte in die Kommerzialisierung überzugehen. Dies ist den schnell sinkenden Hardware-Kosten, besseren Algorithmen, besserer Infrastruktur und der Lockerung der Vorschriften zu verdanken. China und USA liegen vorne. In China sind Baidu und AutoX die großen Player. In den USA gibt es Tesla, Cruise (GM) und Waymo. Es gibt viele Anzeichen, dass wir nahe am Wendepunkt für selbstfahrende Autos und Robotaxis sind.

China als Wachstumsmarkt.China zeichnet sich als guter Markt für die Umsetzung aus. Beim Übergang von der traditionellen Fertigung zu einer technologiegetriebenen Wirtschaft hat China große Investitionen in strategische Branchen wie 5G und Künstliche Intelligenz getätigt. Die Behörden in China unterstützen nun die Entwicklung autonomer Autos und setzen sich das Ziel, bis 2030 eine Durchdringung der Autonomie der Stufe 4 um 20 Prozent zu erreichen. Mit der rasanten Entwicklung von Soft- und Hardware ermöglicht dies dem Robotaxi-Markt ein großes Wachstum in China. Fotos:  Audun Wickstrand Iversen